Marias Grabmal
Maria war ein beweglicher Mensch. Die vielen Umzüge von einer österreichischen Stadt in die nächste (Macao hat sich, Gott sei Dank, zerschlagen) waren aus dem Beruf ihres Mannes Walther begründet, aber Maria ist voller Begeisterung mitgezogen.
So war der Ort ihres Grabes ein Thema der letzten zwei Jahre: Salzburg, Graz, Wien, Linz oder doch zurück nach St.Gilgen?Tochter Barbara hatte die durchschlagende Idee, schon bevor sie nach Linz zog: Ihrer Meinung nach käme sie am öftesten in Linz vorbei, und zwar mit dem Zug. Und dort wäre doch nahe dem Bahnhof, wo die Züge noch oder schon langsam fahren, ein großer Friedhof.
Jetzt ist Marias Grab dort im Barbarafriedhof (sic!), Grab Nr.223 in Sektion 1, gleich neben der Kapelle, in der wir die Abschiedsfeier gehalten haben, und gut sichtbar von den Zügen aus.
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Das Grab in seiner provisorischen Gestalt.
Der knorrige Ast auf dem Grab stammt von einem uralten Kirschbaum auf dem Bauernhof von Sohn Walter.